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Bayern Amateure – 1.FC Schweinfurt 05 (03.09.2013)

Ein herrlicher Spätsommerabend in der bayerischen Toskana Unterfrankens, dazu die Parkanlage des denkmalgeschützten Schweinfurter Willi-Sachs-Stadions mit großen, alten Bäumen – eine großartige Kulisse für das Auswärtsspiel unserer Amateure gegen die „Schnüdel“, den 1. FC Schweinfurt 05. Mit über 6000 Zuschauern war das Stadion restlos ausverkauft, Tickets (mit Top-Zuschlag) gab es nur noch an der Abendkasse. Zahlreich waren die Bayern-Fans angereist – vor allem aus der Schweinfurter Umgebung -, es war also kaum verwunderlich, daß der rote Anhang zahlen- und kräftemäßig den Grün-Weißen deutlich überlegen war.

Es war dies auch ein genaues Abbild der Kräfteverhältnisse auf dem Rasen, wo unsere Amateure die Hausherren von Beginn an nicht zum Zug kommen ließen. Konsequenterweise folgte schon nach fünf Minuten das 1:0 der Roten: Mitchell Weiser flankte von rechts nach innen und Julian Green netzte mit Beinschuß ein. Bereits drei Minuten später durfte der rote Anhang erneut jubeln, als wieder Green mit einem Rechtsschuß zum 2:0 erhöhte. Die spielerische Überlegenheit der Amateure zeigte sich weiterhin bei den Kontern, auf die sich in der Folge verlegten; konsequentes Spiel der Hausherren blieb Mangelware bis zur Pause.
Nach der Pause gingen die Schweinfurter druckvoller zu Werke, ohne die Bayern dabei ernsthaft zu gefährden:
ein Weitschuß von Krautschneider wurde von Zingerle, der Lukas Raeder im Tor ersetzte, abgewehrt (59. Minute), fünf Minuten später wehrte Zingerle einen Schuß des Schweinfurters Lunz per Fuß ab – Szenenapplaus und „Zingerle, Zingerle“-Sprechchöre waren die Folge. Es war dann in der 67. Minute erneut Julian Green, der eine Rankovic-Vorlage zum 3:0 verwertete – die Green-Festspiele gingen auch in diesem Spiel nahtlos weiter. In der 79. Minute setzte Bastian Fischer nach einer Flanke des eingewechselten Tobias Schweinsteiger mit dem 4:0 den Schlußpunkt eines Spiels, in der sich die Bayern im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert präsentierten und nie in Gefahr waren.

Zum Schluß noch einen doppelten Dank: Schweinfurt und das Stadion waren eine wunderbare Umgebung für dieses Spiel und der Bus der Münchner Amateure-Fans das Transportmittel, das es MQ überhaupt ermöglichte, dieses Spiel zu verfolgen. Vielen Dank dafür!

rs

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